Freitag, 30. April 2010

Apropos Zweifel.

Das charakteristische Merkmal der Intelligenz ist ihr Zweifel.

(Originalquelle leider unbekannt)

Freitag, 16. April 2010

Unmöglichkeit.

Auf einem Plakat direkt über dem Eingang des Zentralfriedhofs steht in riesengroßen Lettern:

Alles wird wieder gut.

Mittwoch, 14. April 2010

One Week - das Abenteuer seines Lebens (2009)

To strive, to seek, to find, and not to yield.
Zu streben, zu suchen, zu finden und nie zu ruhen.

Es sind viele Saiten, die der Film in mir berüht.Vieles, das sich nicht aussprechen, nicht in Worte fassen läßt. Was würdest Du tun, wenn Du nur mehr eine Woche oder einen Tag zu leben hättest? Langsam gelange ich an den Punkt, wo sich die Antwort auf diese Frage erübrigt, wo es reicht, wie bisher weiterzuleben.

Dienstag, 13. April 2010

Pfeifenbau.

Auf der Suche für ein handwerkliches Projekt im Sommer bin ich über die Herstellung von Pfeifen gestolpert. Hier in G. habe ich zwar keine Werkstatt zur Verfügung, aber die Werkstatt im Hotel Mama ist - gerade für Holzbearbeitung - vollständig ausgerüstet (inklusive Dreh- und Ständerbohrmaschine), d.h. prinzipiell steht nichts im Weg.

Kirschholz sollte mein Vater besorgen können (viel braucht man ja nicht für ein paar Pfeifenköpfe), eine Quelle für Mundstückrohlinge findet sich sicher irgendwo in den Weiten des Internets. Apropos Vater: als ehemaliger Pfeifenraucher wird er von dieser Projektidee begeistert sein. Mam allerdings weniger - viel, viel weniger. Vielleicht sollten wir daraus ein Vater-Sohn-Geheimprojekt machen ...

Mittwoch, 31. März 2010

Medien.

Wohin man auch blickt, allerorts werden den Menschen Schimären vom besseren und leichteren Leben in die Herzen gepflanzt, die sie nur all zu gerne glauben. Es muß schrecklich sein, umgeben von dieser irrwitzigen Medienflut, die einen vorgaukelt, man müsse sich für nichts im Leben mehr anstrengen bzw. es ließe sich alles kaufen, aufzuwachsen. Der mündige, aufgeklärte Bürger ist eine aussterbende Spezies. Was sich heute mündig nennt, ist kaum mehr als eine Marionette.

Samstag, 27. März 2010

Manchmal.

Manchmal ist mir diese Ruhe und Gelassenheit, dieses stille Glück, das meine Tage, Wochen und Monate ausfüllt, fast schon unheimlich.

Dienstag, 23. März 2010

Der letzte Schritt.

Nun habe ich auch dieses letzte, offene Kapitel meines alten Lebens abgeschlossen. Das Antwortschreiben klingt schal - große Reputation bla bla bla ... überleg's Dir nochmal ... keine Ahnung, was ich erwartet habe, aber mit 22 Jahren war es das bisher längste Kapitel in meinem Leben und es war auch so etwas wie eine zweite Familie. Das es nun so sang- und klanglos ohne weiteren persönlichen Kontakt endet, birgt etwas Trauriges, zeigt aber auch wie richtig die Entscheidung war.

Der Frühling setzt langsam ein und der Gedanke, ein paar Wochen mit Schlafsack und minimalem Gepäck auf einer der Almen rund um's Hotel Mama zu verbringen, lockt immer mehr.

Zarathustra läßt grüßen.