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Samstag, 27. März 2010

Manchmal.

Manchmal ist mir diese Ruhe und Gelassenheit, dieses stille Glück, das meine Tage, Wochen und Monate ausfüllt, fast schon unheimlich.

Sonntag, 7. März 2010

Sonntags.

Randvoll mit Endorphinen.

Montag, 22. Februar 2010

Autschn.

Nach Monaten der "Bewegungslosigkeit" hat die Nacht mit ihr deutliche Spuren hinterlassen. Ich kann mich nicht erinnern, wann meine Brust- und Bauchmuskulatur zum letzten Mal so im Eimer war, das jeder einzelne Atemzug schmerzt.

S.S.K.M.

Freitag, 24. Juli 2009

Alles ist gut.

Aufwachen und spüren: alles ist gut. Es ist tatsächlich gut. Hier und jetzt.

Erst als ich heute Mittag ein Wunschziel für einen NLP-Selbstversuch gesucht habe, entdeckte ich meine Wunschlosigkeit. Ich bin völlig zufrieden im Jetzt. Ich mache, was ich mache. Ich lerne NLP, beschäftige mich mit östlicher Philosophie, mit Meditation, Yoga und ähnlichem. Alles Soll, Muß, Würde und Könnte ist aus meinem Kopf gefegt. Ich folge meiner Intuition, die mich momentan kreuz und quer durch mentale Techniken und spirituelle Praktika treibt.

Eigentlich ist es ein Armutszeugnis, erst nach über vierzig Jahren rauszufinden, wie sehr sich der eigene Geist formen läßt. Tue ich es nicht selbst, übernimmt diesen Job die Umwelt. Und was von den zwei Alternativen ist da wohl die vernünftigere?

Angekommen fühlen und doch in Bewegung sein. Schön.

Montag, 20. April 2009

Münchhausen.

Alles geht vor die Hunde, zerbröckelt, zerfällt. Hilflos stehe ich daneben und kann nur zusehen, kann nichts tun, kann den Verfall nicht aufhalten. Du müßtest doch nur, denke ich, aber denken hilft nichts gegen die gefühlte Ohnmacht. Mit jedem Tag, jeder Woche, jedem Monat fällt es schwerer, mich selbst am Schopf packen und aus dem Dreck zu ziehen. Die Frage "Wozu?" ist kein Damokles-Schwert, keine Drohung, es ist das Henkersbeil für jeden Plan. Ich will nichts, ich brauche nichts, warum sich also für irgendetwas anstrengen, warum nach irgendetwas streben?

Objektiv betrachtet gibt es keinerlei Anlaß für Sorgen, doch Gefühle fragen nicht nach Gründen.

Warum kann ich aus mir heraus keine (langfristigen) Pläne entwickeln? Wie kann ein Mensch so bedürfnislos sein? Da ist kein Hunger. Kein Drang nach Erfolg, nach Reichtum, nach Besitz. Selbst das Bedürfnis anderen zu helfen, ist über die Jahre geschwunden, selbst darin finde ich keinen Sinn mehr.