Es gibt zwei Optionen: ich kann mich ärgern oder ich kann staunen, den Kopf schütteln und nicht weiter darauf eingehen. Nach dem ich das mit dem Ärgern in endlosen Variationen durchexerziert habe und es stets nur zu weiterem Ärger geführt hat, beschränke ich mich ab jetzt auf die magenschonende, zweite Option.
Montag, 10. Mai 2010
Identität.
Obwohl ich mich in den letzten Jahren sehr intensiv mit Buddhismus (theoretisch wie auch praktisch) beschäftigt habe, fand ich eine Frage nirgends thematisiert: was ist eigentlich der Ursprung einer Karmaspur? Die Wesen sind, so erklärt es der Buddhismus, in einer endlosen Kette von Wiedergeburten gefangen. Endziel ist es, diese Kette zu durchbrechen. Doch wo es ein Ende gibt, gibt es da nicht auch einen Anfang? Wie entsteht ein Wesen? Wo und durch was entsteht der Identitätskern, der anschließend karmagewirkt von Leben zu Leben zieht?
Und wer nach einem langen, mühsamen Leben auf Erholung im Jenseits hofft: laut tibetanischem Buddhismus sind es exakt 49 Tage, die ein Wesen im Bardo/Jenseits verbringt. Nicht gerade viel Erholungszeit (falls man bei den Zuständen im Bardo überhaupt von Erholung reden kann) ...
Und wer nach einem langen, mühsamen Leben auf Erholung im Jenseits hofft: laut tibetanischem Buddhismus sind es exakt 49 Tage, die ein Wesen im Bardo/Jenseits verbringt. Nicht gerade viel Erholungszeit (falls man bei den Zuständen im Bardo überhaupt von Erholung reden kann) ...
Montag, 3. Mai 2010
Tyrannei.
Auch wenn es mit den besten Absichten geschieht: Tyrannen werden nicht geboren, sie werden gemacht.
Freitag, 30. April 2010
Apropos Zweifel.
Das charakteristische Merkmal der Intelligenz ist ihr Zweifel.
(Originalquelle leider unbekannt)
(Originalquelle leider unbekannt)
Freitag, 16. April 2010
Unmöglichkeit.
Auf einem Plakat direkt über dem Eingang des Zentralfriedhofs steht in riesengroßen Lettern:
Alles wird wieder gut.
Alles wird wieder gut.
Mittwoch, 14. April 2010
One Week - das Abenteuer seines Lebens (2009)
To strive, to seek, to find, and not to yield.
Zu streben, zu suchen, zu finden und nie zu ruhen.
Es sind viele Saiten, die der Film in mir berüht.Vieles, das sich nicht aussprechen, nicht in Worte fassen läßt. Was würdest Du tun, wenn Du nur mehr eine Woche oder einen Tag zu leben hättest? Langsam gelange ich an den Punkt, wo sich die Antwort auf diese Frage erübrigt, wo es reicht, wie bisher weiterzuleben.
Zu streben, zu suchen, zu finden und nie zu ruhen.
Es sind viele Saiten, die der Film in mir berüht.Vieles, das sich nicht aussprechen, nicht in Worte fassen läßt. Was würdest Du tun, wenn Du nur mehr eine Woche oder einen Tag zu leben hättest? Langsam gelange ich an den Punkt, wo sich die Antwort auf diese Frage erübrigt, wo es reicht, wie bisher weiterzuleben.
Dienstag, 13. April 2010
Pfeifenbau.
Auf der Suche für ein handwerkliches Projekt im Sommer bin ich über die Herstellung von Pfeifen gestolpert. Hier in G. habe ich zwar keine Werkstatt zur Verfügung, aber die Werkstatt im Hotel Mama ist - gerade für Holzbearbeitung - vollständig ausgerüstet (inklusive Dreh- und Ständerbohrmaschine), d.h. prinzipiell steht nichts im Weg.
Kirschholz sollte mein Vater besorgen können (viel braucht man ja nicht für ein paar Pfeifenköpfe), eine Quelle für Mundstückrohlinge findet sich sicher irgendwo in den Weiten des Internets. Apropos Vater: als ehemaliger Pfeifenraucher wird er von dieser Projektidee begeistert sein. Mam allerdings weniger - viel, viel weniger. Vielleicht sollten wir daraus ein Vater-Sohn-Geheimprojekt machen ...
Kirschholz sollte mein Vater besorgen können (viel braucht man ja nicht für ein paar Pfeifenköpfe), eine Quelle für Mundstückrohlinge findet sich sicher irgendwo in den Weiten des Internets. Apropos Vater: als ehemaliger Pfeifenraucher wird er von dieser Projektidee begeistert sein. Mam allerdings weniger - viel, viel weniger. Vielleicht sollten wir daraus ein Vater-Sohn-Geheimprojekt machen ...
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